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Sie interessieren sich für die dauerhafte Haarentfernung durch Laser (Laser-Epilation)? 

Vor der ersten Sitzung wird ein ärztliches Gespräch mit Ihnen über die Laserepilation und die Möglichkeiten der Durchführung stattfinden, dabei erfahren Sie alle Details.

Hier wird Ihnen ein allgemeiner Überblick gegeben.

Verwechseln Sie LASER Enthaarung nicht mit IPL. Bei der Laser-Epilation wirkt nur eine Lichtwellenlänge (808nm) auf das Gewebe ein und kann so in einem Wirkoptimum die Lichtenergie in Wärmeenergie am Zielchromophor (Pigment in der Haarwurzel und im Haar) entwickeln. Bei IPL wird eine Lichtquelle verwendet, die zwar auch einen starken Energieimpuls abgibt, aber die ein wesentlich breiteres Lichtwellenspektrum aufweist (meist im bereich von 600-1100nm). Bei IPL wirkt die Lichtenergie nicht nur auf das Zielchromophor (Haarpigment), sondern reagiert auch mit anderen Gewebebestandteilen, was aber unerwünscht ist. Dadurch kann die Gesamtenergie nur niedriger gewählt werden im Vergleich zu einem Laser. Der von uns eingesetzte Laser der Klasse 4 darf auch nur von speziell geschulten Personen angewendet werden. Im Vergleich dazu sind die Anwendungskriterien bei IPL nicht so streng. Lassen Sie sich also IPL nicht für Laser verkaufen.

Welche Methoden der Haarentfernung gibt es? 

Immer mehr Menschen entfernen sich heutzutage störende Haare im Gesichtsbereich oder am Körper. Am häufigsten werden dazu Rasierapparate, Enthaarungscremes, Wachsstreifen oder elektrische Epiliergeräte verwendet. Leider ist die mit diesem Verfahren erzielte Wirkung nur von relativ kurzer Dauer. Hierbei ist die Rasur eine der weit verbreiteten Methoden, das Ergebnis hält jedoch nur wenige Tage an und bedarf einer permanenten Nachbehandlung, um Haarfreiheit zu erreichen. Das Zupfen von Haaren führt zu länger anhaltenden Ergebnissen im Vergleich zur Rasur, ist jedoch recht schmerzhaft, nur in kleinen Arealen realisierbar und kann auf Dauer zur Vernarbung der Haut führen, dasselbe gilt für die Elektro-Nadelepilation.
Die Haarentfernung durch Wachs, vom Modus vergleichbar mit Haarzupfen, lässt die Behandlung von größeren Flächen zu. Ähnlich wie das Zupfen von Haaren ist auch diese Methode schmerzhaft und es kann allergische Reaktionen, insbesondere Entzündungen des Haarfollikels hervorrufen. Inzwischen ist mit einer neuen Generation von Lasern eine sichere, effektive und relativ schmerzarme Entfernung von Haaren möglich. Die Möglichkeit mehrere dichtstehende Haare simultan zu behandeln, erhöht die Effektivität. Der Dioden-Laser wurden zur selektiven Zerstörung von Haarwurzeln entwickelt, so dass hier nur eine -wenn überhaupt- geringe Irritation der Haut stattfindet.

Wie funktioniert die Haarentfernung mit Laser? 

Der Laserstrahl im nahen Infrarotbereich dringt mehrere Millimeter tief in die Haut ein, er durchdringt die oberste Hautschicht, erst das braun-schwarze, dichte Pigment des Haarfollikels nimmt die Lichtenergie spezifisch auf. Durch die Umwandlung des Lichtes in Wärme wird die nähere Umgebung erhitzt und die gesamte Haarfollikelzone erleidet einen starken Wärmeschaden, der schließlich zum Untergang der Haarwurzelzellen und des Haarfollikels führt. Da das Laserlicht vom Pigment des Haares absorbiert wird, sprechen blonde und rote Haare weniger gut an. Die Behandlung weißer Haare ist nicht möglich, da sie keine Pigmente mehr enthalten. Das Licht schädigt nur diejenigen Haare, die sich in der Wachstumsphase (Anagenphase) befinden. Alle übrigen Haare wachsen normal weiter. Daher benötigt jede Region etwa 3-5 Behandlungssitzungen. Die genaue Anzahl ist individuell unterschiedlich und nicht im Voraus zu bestimmen. Mit zunehmender Behandlungshäufigkeit wird die Wahrscheinlichkeit immer größer, jedes Haar einmal im empfindlichen Wachstumsstadium zu treffen. Es lässt sich mikroskopisch nachweisen, dass es definitiv zu einer Schädigung der Haarfollikel kommt. Die Effektivität ist in erster Linie abhängig von der Farbe, Dicke und Tiefe der Haare sowie vom Hormonspiegel. Die höchste Effektivität erreicht man auf heller, ungebräunter Haut mit dunklen Haaren. Die rasche Wiederholfrequenz des eingesetzten Diodenlasers erlaubt auch die Behandlung gebräunter Haut, allerdings sollte die Haut zumindest 2 Wochen vor der Behandlung nicht „frisch“ gebräunt sein. Zu berücksichtigen ist, dass in bestimmten Regionen (Damenbart‚ Brust- und Rückenbehaarung) auch in höherem Lebensalter die Haardichte zunimmt, also neue Haarfolikel entstehen. Dies ist durch hormonellen Einfluss auf die zuvor nicht behaarte Haut bedingt.

Wie kann ich mir eine Behandlungssitzung vorstellen? 

1-2 Tage vor der ersten Behandlung werden die Haare rasiert, nicht epiliert. Nach vorherigem Auftragen eines wasserhaltigen Gels wird das Handstück des Lasers auf die Haut gesetzt und Laserimpulse emittiert, was sich manchmal wie ein leichtes Zupfen anfühlt. Die zu behandelnden Partien werden mit dem Handstück des Lasers abgefahren und gleichzeitig durch die Kontaktfläche des Lasers gekühlt. Während der Laserstrahl in die Tiefe der Haut eindringt und die Haarwurzeln selektiv zerstört, wird die Epidermis (Oberhaut) gekühlt und somit völlig geschont. Die meisten Haare fallen nach der Behandlung innerhalb von 2 Wochen aus. Die nachwachsenden Haare sind meist dünner und heller als die ursprünglichen Haare. Die nächste Sitzung kann nach ca. 4 bis 6 Wochen erfolgen. Während der Behandlung muss die bereitgestellte Schutzbrille getragen werden, bis die Behandlung abgeschlossen ist. Eine Nichtbeachtung der Anweisungen kann zu ernsthaften Schäden am Auge führen.